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  • Matthäus und der soziale Kern des Christentums

    Matthäus und der soziale Kern des Christentums

    18. Februar 2026
    Texte

    „Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, und werden vor ihm alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner…

  • Stirner und die Frage nach dem Lebensgenuss

    Stirner und die Frage nach dem Lebensgenuss

    7. Februar 2026
    Texte

    „Wer nur besorgt ist, daß er lebe, vergißt über diese Ängstlichkeit leicht den Genuß des Lebens. Ist’s ihm nur ums Leben zu tun und denkt er, wenn Ich nur das liebe Leben habe, so verwendet er nicht seine volle Kraft darauf, das Leben zu nutzen, d. h. zu genießen. Wie aber nutzt man das Leben?…

  • Prediger Salomo und das Lob der Weisheit

    Prediger Salomo und das Lob der Weisheit

    31. Januar 2026
    Texte

    „Es ist besser in das Klagehaus gehen, denn in ein Trinkhaus; in jenem ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt’s zu Herzen. Es ist Trauern besser als Lachen; denn durch Trauern wird das Herz gebessert. Das Herz der Weisen ist im Klagehause, und das Herz der Narren im Hause der Freude. Es ist…

  • Nietzsche und die komplizierte Suche nach Wahrheit

    Nietzsche und die komplizierte Suche nach Wahrheit

    24. Januar 2026
    Texte

    „Der Intellekt, als ein Mittel zur Erhaltung des Individuums, entfaltet seine Hauptkräfte in der Verstellung; denn diese ist das Mittel, durch das die schwächeren, weniger robusten Individuen sich erhalten, als welchen einen Kampf um die Existenz mit Hörnern oder scharfem Raubtier-Gebiß zu führen versagt ist. Im Menschen kommt diese Verstellungskunst auf ihren Gipfel: hier ist…

  • Boethius und die Unberechenbarkeit des Glücks

    Boethius und die Unberechenbarkeit des Glücks

    17. Januar 2026
    Texte

    „Was ist es denn nun eigentlich (…), das dich in Trauer und Kummer versenkt hat? Du willst, wie ich glaube, etwas Neues und Ungewohntes gesehen haben und du meinst, daß das Glück sich dir gegenüber verändert habe! Aber da irrst du! Das war immer seine Art und seine Natur. Es zeigte sich gegen dich so,…

  • Seneca und die Suche nach dem passenden Weg

    Seneca und die Suche nach dem passenden Weg

    9. Januar 2026
    Texte

    „Glücklich zu leben wünscht jedermann; aber die Grundlagen des Glücks erkennt fast niemand. Freilich ist ein glückseliges Leben keine ganz einfache Sache. Wer einmal den Weg verfehlt hat, entfernt sich immer weiter davon; und geht er nach der entgegengesetzten Seite, so wird gerade Eile ihn immer mehr abführen. Man muß daher zuerst wissen, worauf das…

  • Mehr Sein, weniger Haben: Über kompensatorischen Konsum

    Mehr Sein, weniger Haben: Über kompensatorischen Konsum

    1. Januar 2026
    Gedanken

    „Ich kaufe, also bin ich“ – so lautet der Titel eines 2002 erschienenen Buches des französischen Philosophen Pascal Bruckner. Der Titel spielt auf das berühmte Zitat des ebenfalls aus Frankreich stammenden Philosophen René Descartes an: Ich denke, also bin ich – cogito ergo sum. Das Denken soll nach Bruckner heute nicht mehr die Identität des…

  • Rückert und der Abschied vom Weltgewimmel

    Rückert und der Abschied vom Weltgewimmel

    1. Januar 2026
    Texte

    Ich bin der Welt abhanden gekommen, Mit der ich sonst viele Zeit verdorben. Sie hat so lange von mir nichts vernommen, Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben. Es ist mir auch gar nichts daran gelegen, Ob sie mich für gestorben hält; Ich kann auch gar nichts sagen dagegen, Denn wirklich bin ich gestorben der…

  • Gellert und die Fabel vom Tanzbären

    Gellert und die Fabel vom Tanzbären

    27. Dezember 2025
    Texte

    Ein Bär, der lange Zeit sein Brot ertanzen müssen, Entrann, und wählte sich den ersten Aufenthalt. Die Bären grüßten ihn mit brüderlichen Küssen,Und brummten freudig durch den Wald.Und wo ein Bär den andern sah:So hieß es: Petz ist wieder da! Der Bär erzählte drauf, was er in fremden LandenFür Abenteuer ausgestanden,Was er gesehn, gehört, getan!Und…

  • Epiktet und die Frage, was in unserer Macht steht

    Epiktet und die Frage, was in unserer Macht steht

    18. Dezember 2025
    Texte

    „Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. In unserer Macht sind Urteil, Bestrebung, Begier und Abneigung, mit einem Wort alles das, was Produkt unseres Willens ist. Nicht in unserer Macht sind unser Leib, Besitz, Ehre, Amt, und alles was nicht unser Werk ist. Was in unserer Macht ist, ist seiner Natur gemäß frei,…

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